Positive (Alltags)Psychologie

"Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (Søren Kierkegaard)


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Bewusst, einfach, achtsam: Tag 12

Heute war seit langem mal wieder ein richtig herrlicher Sonnentag angesagt und vormittags war er das auch wirklich.

Also plante ich fest ein, früh Feierabend zu machen um bei Sonnenschein laufen zu gehen. Die Sonne war zwar jetzt schon wieder hinter einer Wolkendecke versteckt, aber die Berge in der nahen Ferne sehen gerade noch supersonnig angestrahlt aus und die Luft ist klar und riecht gut. Nichts wie in die Laufschuhe und auf meine „Hausrunde“. Die Ruhe, der Laufrhythmus, das Geräusch des Feldweges unter den Schuhen, der Fernblick….. einfach wunderbar!


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Bewusst, einfach, achtsam: Tag 5

Heute gab es nicht DEN einen Moment oder etwas Spezielles, das ich rauspicken könnte. Heute war es der ganze Tag. Den wir uns bewusst zu zweit seit längerem frei gehalten hatten.

Aufgestanden, in Ruhe gefrühstückt und danach einen wirklich entspannten Stadtbummel (das ist doch eher selten – gerade vor Weihnachten!) mit zwei Café-Aufenthalten um sich für Geist & Seele zu unterhalten, auszutauschen und dem Körper was Leckeres zu gönnen.

Und abends hatte jeder seine Zeit, auch das war einfach und klar. Mit etwas Hirnnahrung und einem Tee war das einfach genial.


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Bewusst, einfach, achtsam: Tag 2

heute gibt es: ein Spaziergang durch die Stadt (statt nah zu parken) und einen leckeren Tee & Blaubeerkuchen mit Seesicht

davor: brrr….ist das kalt, nieselig, ungemütlich draussen (doch eigentlich schätze ich die frische Luft, komme ich doch gerade aus dem Büro raus…)

währenddessen: beim Spaziergang….ok, es ist wirklich kalt…. doch die Bewegung tut mir gut und ich bin ein klein wenig stolz auf mich, einen Autoweg gespart zu haben (–> Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist ;-))

und im Café mit Seesicht: die Blaubeeren auf dem Kuchen schmecken heute besonders fruchtig, der Tee duftet herrlich (Tee ist mittlerweile zur beliebten Kaffee alternative für mich geworden :-))

danach: kommt noch, denn ich sitze gerade noch im Café ziemlich entspannt, das kalte, nasse Wetter draussen stört mich nur noch wenig, denn ich habe ja einen Schirm


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„Danke, das reicht!“

Gestern Abend war ich auf einen wirklich guten Vortrag zu Depressionen und Burn Out. Die Referentin (eine Frauenärztin und Fachärztin für Psychotherapie – seltene Kombination) stellte ganz klar den Unterschied zwischen beiden Krankheiten dar. Doch darauf will ich in diesem Post gar nicht hinaus (wer es dennoch wissen will, der darf gerne kommentieren und dann versuch‘ ich das mit eigenen Worten wiederzugeben).

Es ging um mögliche Ursachen, wie ein Mensch in einen Burn Out hineingerät. Dass es viel mit mangelndem Selbstwert und auch mit mangelndem Selbstbewusstsein zu tun hat. Und auch mit unserer heutigen Mentalität, die schon in der Erziehung von Kindern und Jugendlichen beginnt und sich bei den jungen Erwachsenen klar fortsetzt: schneller, höher, weiter, mehr (Leistung), länger (arbeiten), …. .

Die Referentin stelle immer wieder die Frage, warum wir nicht mehr mit „gut“ zufrieden sein können – warum es „perfekt“ sein muss. Warum „viel(seitig)“ nicht reicht – warum es „alles und jederzeit“ sein muss. Warum wir nicht einfach mal: „Danke, das reicht!“ sagen können, z.B.: „lieber Chef, danke das reicht mir an Verantwortung“ oder „liebe Freunde/Bekannte/Vereinskollegen, danke, das reicht an Unternehmungen“ – weniger ist mehr!

Damit das funktioniert, muss man vor allem bei sich sein. Wissen, was ich möchte. Und wer ich bin. Was ich kann. Mit sich selbst und seinem Leben ZUFRIEDEN sein. Und DAS ist das wirklich schwierige und langwierige. Aber ich glaube daran, dass es sich lohnt.


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Zufälle und Zufriedenheit

Gestern Abend beschloss ich „noch kurz“ zum hiesigen See zu fahren. Da gibt es ein schönes, grünes, ruhiges Eck – dort wollte ich hin. Dort angekommen, suchte ich mir einen Platz auf einer Bank unter Kastanienbäumen. Wie für mich gemacht (ich liebe Kastanienbäume…. fast so sehr wie blühende Linden).

Da saß ich so, und schaute auf den See. Von irgendwoher tutete es… einmal, zweimal…. und irgendwann saß ich das hiesige historische Schiff, dass zu einer Vergnügungsfahrt auf dem See aus dem Hafen auslief.

Ich war bisher noch nicht auf diesem Schiff – die Tickets sind mir zu teuer und die Gesellschaft (vermutlich) zu fein. Doch gestern war großartig: das Schiff fuhr recht nah am Ufer vorbei, das Wasser plätscherte und blubberte ganz toll. Und die vom Wind herübergewehte Dixie-Musik hatte genau die richtige Lautstärke für mich.

Welch‘ toller Zufall, dass das Schiff ausgerechnet gestern fuhr! Und wie zufrieden doch so eine halbe Stunde am Wasser an einem lauen Sommerabend machen kann…

Kennst Du das auch – diese kleine Zufriedenheit über kleine Zufälle, die irgendwie doch genau am richtigen Platz oder zur richtigen Zeit passieren?


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„Instant-Zufriedenheit“

– früh Feierabend machen (die Arbeit läuft nicht weg….)

– in der Sonne vorbei an frisch gemähten Wiesen radln

– unter Kastanienbäumen sitzen 

– vom Biergarten-Koch gekocht bekommen

– zurückradeln in der Abendsonne…. klare Blicke auf See und Berge…. klare Blick bis in die Ferne….

– entspannt ankommen

– die großen und kleinen Sorgen der Woche hinter sich gelassen haben

Das alles in vier Stunden am Feierabend. Das nenne ich heute „Instant-Zufriedenheit“.

Habt ein schönes langes Wochenende, liebe Mit-leser!