Positive (Alltags)Psychologie

"Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (Søren Kierkegaard)


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Inverness – Riverdale Organic Café

Nun möchte ich noch einen kleinen Empfehlungsblogeintrag verfassen, weil das Riverdale Organic Café so wunderbar anders war.
Es ist ist etwas außerhalb der eigentlichen Innenstadt gelegen und daher vermute ich, wir wären da nicht „einfach so“ vorbei gelaufen, wenn ich es nicht auf Happy Cow und im örtlichen Restaurant/Café-Flyer gelesen hätte.
Das Riverdale Organic Café ist ein kleines gemütliches Tagescafé, dessen Inhaberin selbst vegan lebt und hinter dem Tresen am späten Vormittag bereits an einer leckeren Mittagssuppe arbeitet. Es gibt eine Reihe kleiner Snacks, vegan, vegetarisch und auch omnivor (wobei ich nur etwas mit lokal gefangenem Lachs auf der Karte gesehen habe). Dazu heißen Tee, Kaffee oder Schokolade…. wahlweise mit Kuh- oder Sojamilch.
Ich hatte „nur“ ein Stück Kuchen dort zum Kaffee….der war aber superlecker mit Karotten, Kürbiskernen und Nüssen. Saftig, vegan & köstlich!

Hier die Adresse, falls Ihr mal in der Hauptstadt der schottischen Highlands seid und ein nettes, angenehm anderes Café sucht:
105-107 Church Street, IV 1EY
Phone: 01463 250589
http://www.therapies-Inverness.co.uk

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Endlich ausprobiert: Hummus

Lange stand das Glas Kichererbsen im Regal. Gestern war es dann soweit: es gab Hummus zum Dippen von allerlei frischem, kleingeschnippeltem Gemüse. 

Mein erster Humus-Mix:

  • 1 Glas Kichererbsen 215g abgetropft (von Alnatura)
  • 2 frische Knobizehen
  • etwas Salz und Pfeffer
  • 3-4 EL Limettensaft (ursprünglich ist es wohl Zitronensaft, aber Limette war gerade da)
  • 1 EL Sesampaste (Tahin)
  • ein Schuss Wasser

Alles zusammen mit dem Pürierstab zu einer leckeren Masse verarbeiten und servieren. 
Eigentlich sollte noch etwas mehr Sesampaste rein, aber die hatte irgendwie einen seltsamen Eigengeschmack, sodass ich mich nicht getraut habe, da gleich mehr rein zu machen (das Hummus war für Gäste gedacht). Kennt Ihr das auch, das Sesampaste einen recht eignen Geschmack hat, wenn man es so pur probiert?

Ein Bild gibt es leider nicht…. ich hab’s schlichtweg einfach vergessen, sondern wir haben uns gleich mit unserem Besuch über das leckere und gesunde Mahl hergemacht. Das nächste Mal dann auch mit Bild! 🙂


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Kürbis-Kartoffel-Ofengemüse

Eigentlich sollte es nur ein ganz normales Abendessen werden: ein paar Dinge sind im Haus und ich improvisiere mit Hilfe meines Partners etwas in der Küche. Das Ergebnis kann man immer essen, mal ist es lecker, mal ist es einfach essbar.

Aber gestern war es richtig lecker! Und weil es so üppig viel war, hatte ich heute noch eine Portion für mittags ins Büro.
Ich nahm die „Futterbox“ heute mit in die Kantine, um mit den Kollegen zu essen. Und dann saß ich da, gefühlte Hundertschaften von Fleischessern im gleichen Saal… und dachte mir… nach dem Essen: „mensch, das war jetzt sogar noch vegan, Dein Mittagessen“.
Was?? Das war mir bisher nicht aufgefallen? Ja richtig! Wir hatten da gestern gar nicht aktiv drüber nachgedacht beim zubereiten. Und dennoch war es so gnadenlos lecker, zufrieden & satt machend, dass ich selbst echt überrascht war.

Mein Partner hat sogar – wohl ahnend – ein Bild von unserem Ofengemüse gemacht:

image

Und hier nun die Zutaten:

  • ca. 1,5kg Kartoffeln mit Schale in kleine Würfel geschnitten (je kleiner umso schneller gar… umso besser :-))
  • ein Hokkaido Kürbis (grob geschätzt 1kg, ohne Kerne und mit Haut & Haaren in Würfel geschnitten
  • eine halbe Gemüsezwiebel gehakt
  • etwas gutes Olivenöl, Limettensaft
  • süsses Paprikapulver, Anis gemahlen, Salz und Pfeffer

Und so wird’s gemacht:

  • Kartoffeln und Kürbis in die bereits erwähnten möglichst kleinen Würfel schnippseln
  • eine ofenfeste Form (wir hatten ein tiefes Backblech für diese Menge) mit Olivenöl einpinseln
  • Kartoffelwürfel aufs geölte Blech geben
  • dann die Zwiebel drauf verteilen
  • etwas Paprikapulver, Salz, Pfeffer, Olivenöl und Limettensaft nach Geschmack drüber träufeln
  • dann kommen die Kürbiswürfel drauf, darüber nochmal Gewürze nach Gusto
  • mit Alufolie abdecken und ab in den Ofen (180 Grad Celsius, Umluft)
  • das ganze war ca. eine Stunde im Ofen, wir haben allerdings zwischendrin sicherlich 3-4 Mal nachgesehen (ob die Kartoffeln endlich weich sind ;-)) und die Würfel leicht vermischt und gewendet, damit sie von allen Seiten das Öl-Saft-Gewürzgemisch abbekommen und gut schmoren

Im Nachhinein betrachtet, gibt es folgende beiden Geheimtipps:

  1. die Würfel beim nächsten Mal noch etwas kleiner schneiden (oder früher kochen anfangen, bevor der gaaaaaaanz grosse Hunger nach dem Lauftraining kommt)
  2. den Kürbiswürfeln bekommt das lange Schmoren besonders gut… die sind jetzt wirklich BUTTERWEICH geworden und schmecken ganz leicht nach Esskastanien… ein Traum!

Nun denn, viel Spaß beim Nachkochen!


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Projekt 10 Tage vegan leben – Abschluss und Ausblick

Heute ist Tag 10 meines Projekts „10 Tage vegan leben“. Nachmittags war ich in einem regionalen Bauern-Café und hatte ein Stück Sahnetorte. Das war okay, denn es gab einfach nichts Veganes dort und „nur“ etwas zu trinken war aus verschiedenen Gründen einfach zu wenig.

Hart gesehen könnte ich nun sagen: mieser Projektabschluss. Ich sehe es anders und stelle mir folgende Fragen:

Was nehme ich aus den letzten 10 Tagen mit?

– (noch) mehr Bewusstheit für mein Essen und seine Herkunft

– eine Menge Inspirationen und bereits ausprobierte leckere Rezepte und Ideen für gesündere, leckere und vegane Ernährung – auch unterwegs

– Schwung und Motivation zum weitermachen. Diesmal unter neuem Titel und etwas geänderten Vorzeichen: Pflanzenbasierte Ernährung!

Wie werde ich weitermachen?

Lauftechnisch lese ich gerade quer durch mein Exemplar von No Meat Athlete und finde vor allem den Ansatz sich neue Gewohnheiten im wahrsten Sinne anzuGEWÖHNEN sehr interessant. Hierzu kommt bald ein passender Post.

Essenstechnisch geht es nun weiter mit Ausprobieren von neuen Leckereien unter dem Thema pflanzenbasierte Ernährung. Auch hier gibt das Buch von Matt Frazier sehr gute Anregungen.

 


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Es läuft!

Heute war ich eine mittelgroße Runde joggen – zusammen mit meinem Partner. Normalerweise ist er der leistungsstärkere von uns beiden. Heute war ich es. Und ich würde nicht sagen, dass er heute schwächer war. Sondern ich war stärker als sonst…. zumindest fühlte ich mich so. 🙂

Dass das alles von knapp 9 Tagen fast-veganer Ernährung kommt, das glaube ich nicht. Da ist sicher das Entspannt-Sein von einem verlängerten Wochenende, vielleicht ein bisschen auch einen-guten-Tag-haben aus sportlicher Sicht. Aber AUCH: die gute und bewusste Ernährung.

Das macht Spaß! Und das motiviert mich – zum weiteressen und zum weiterlaufen!


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Getreidebällchenalarm!

Inspiriert von eine Blogpost von Es Marinsche kocht habe ich mich gestern spontan an Hirsebällchen gewagt. Und was soll ich sagen: es war ein voller Erfolg! Sowohl mein Partner als auch ich waren restlos begeistert…. geschmacklich und vor allem auch wie schnell das geht.

Hier mein erstes Rezept:
– eine Mueslischale voll gekochter Hirse
– eine halbe Hand voll Sesam
– einen guten Schuss Olivenöl
– Kräutersalz und Pfeffer nach Geschmack
– alle Zutaten gut vermischen, bis der Teig so aussieht, als könne man mit den Händen daraus kleine Bällchen formen
– genau das machen: Bällchen formen 🙂
– die Bällchen ca. 20-25 min bei 180 Grad Heissluft auf einem Blech im Ofen backen
-> danach sind sie von aussen etwas kross und innen saftig (ich denke, man könnte sie auch noch 5-10min länger drinnen lassen, dann sind sie z.B. zum Mitnehmen etwas fester…. wird demnächst ausprobiert…)

Wer sich jetzt über die Minimenge und die ungenauen Angaben wundert: es war das Resultat einer Improvisation… das Backblech war schon zur Hälfte mit einem Rest ungesunden Pommes belegt und die gekochte Hirse war noch übrig 🙂