Positive (Alltags)Psychologie

"Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (Søren Kierkegaard)


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Endlich ausprobiert: Hummus

Lange stand das Glas Kichererbsen im Regal. Gestern war es dann soweit: es gab Hummus zum Dippen von allerlei frischem, kleingeschnippeltem Gemüse. 

Mein erster Humus-Mix:

  • 1 Glas Kichererbsen 215g abgetropft (von Alnatura)
  • 2 frische Knobizehen
  • etwas Salz und Pfeffer
  • 3-4 EL Limettensaft (ursprünglich ist es wohl Zitronensaft, aber Limette war gerade da)
  • 1 EL Sesampaste (Tahin)
  • ein Schuss Wasser

Alles zusammen mit dem Pürierstab zu einer leckeren Masse verarbeiten und servieren. 
Eigentlich sollte noch etwas mehr Sesampaste rein, aber die hatte irgendwie einen seltsamen Eigengeschmack, sodass ich mich nicht getraut habe, da gleich mehr rein zu machen (das Hummus war für Gäste gedacht). Kennt Ihr das auch, das Sesampaste einen recht eignen Geschmack hat, wenn man es so pur probiert?

Ein Bild gibt es leider nicht…. ich hab’s schlichtweg einfach vergessen, sondern wir haben uns gleich mit unserem Besuch über das leckere und gesunde Mahl hergemacht. Das nächste Mal dann auch mit Bild! 🙂


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Kürbis-Kartoffel-Ofengemüse

Eigentlich sollte es nur ein ganz normales Abendessen werden: ein paar Dinge sind im Haus und ich improvisiere mit Hilfe meines Partners etwas in der Küche. Das Ergebnis kann man immer essen, mal ist es lecker, mal ist es einfach essbar.

Aber gestern war es richtig lecker! Und weil es so üppig viel war, hatte ich heute noch eine Portion für mittags ins Büro.
Ich nahm die „Futterbox“ heute mit in die Kantine, um mit den Kollegen zu essen. Und dann saß ich da, gefühlte Hundertschaften von Fleischessern im gleichen Saal… und dachte mir… nach dem Essen: „mensch, das war jetzt sogar noch vegan, Dein Mittagessen“.
Was?? Das war mir bisher nicht aufgefallen? Ja richtig! Wir hatten da gestern gar nicht aktiv drüber nachgedacht beim zubereiten. Und dennoch war es so gnadenlos lecker, zufrieden & satt machend, dass ich selbst echt überrascht war.

Mein Partner hat sogar – wohl ahnend – ein Bild von unserem Ofengemüse gemacht:

image

Und hier nun die Zutaten:

  • ca. 1,5kg Kartoffeln mit Schale in kleine Würfel geschnitten (je kleiner umso schneller gar… umso besser :-))
  • ein Hokkaido Kürbis (grob geschätzt 1kg, ohne Kerne und mit Haut & Haaren in Würfel geschnitten
  • eine halbe Gemüsezwiebel gehakt
  • etwas gutes Olivenöl, Limettensaft
  • süsses Paprikapulver, Anis gemahlen, Salz und Pfeffer

Und so wird’s gemacht:

  • Kartoffeln und Kürbis in die bereits erwähnten möglichst kleinen Würfel schnippseln
  • eine ofenfeste Form (wir hatten ein tiefes Backblech für diese Menge) mit Olivenöl einpinseln
  • Kartoffelwürfel aufs geölte Blech geben
  • dann die Zwiebel drauf verteilen
  • etwas Paprikapulver, Salz, Pfeffer, Olivenöl und Limettensaft nach Geschmack drüber träufeln
  • dann kommen die Kürbiswürfel drauf, darüber nochmal Gewürze nach Gusto
  • mit Alufolie abdecken und ab in den Ofen (180 Grad Celsius, Umluft)
  • das ganze war ca. eine Stunde im Ofen, wir haben allerdings zwischendrin sicherlich 3-4 Mal nachgesehen (ob die Kartoffeln endlich weich sind ;-)) und die Würfel leicht vermischt und gewendet, damit sie von allen Seiten das Öl-Saft-Gewürzgemisch abbekommen und gut schmoren

Im Nachhinein betrachtet, gibt es folgende beiden Geheimtipps:

  1. die Würfel beim nächsten Mal noch etwas kleiner schneiden (oder früher kochen anfangen, bevor der gaaaaaaanz grosse Hunger nach dem Lauftraining kommt)
  2. den Kürbiswürfeln bekommt das lange Schmoren besonders gut… die sind jetzt wirklich BUTTERWEICH geworden und schmecken ganz leicht nach Esskastanien… ein Traum!

Nun denn, viel Spaß beim Nachkochen!