Positive (Alltags)Psychologie

"Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (Søren Kierkegaard)


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Projekt 10 Tage vegan leben – Abschluss und Ausblick

Heute ist Tag 10 meines Projekts „10 Tage vegan leben“. Nachmittags war ich in einem regionalen Bauern-Café und hatte ein Stück Sahnetorte. Das war okay, denn es gab einfach nichts Veganes dort und „nur“ etwas zu trinken war aus verschiedenen Gründen einfach zu wenig.

Hart gesehen könnte ich nun sagen: mieser Projektabschluss. Ich sehe es anders und stelle mir folgende Fragen:

Was nehme ich aus den letzten 10 Tagen mit?

– (noch) mehr Bewusstheit für mein Essen und seine Herkunft

– eine Menge Inspirationen und bereits ausprobierte leckere Rezepte und Ideen für gesündere, leckere und vegane Ernährung – auch unterwegs

– Schwung und Motivation zum weitermachen. Diesmal unter neuem Titel und etwas geänderten Vorzeichen: Pflanzenbasierte Ernährung!

Wie werde ich weitermachen?

Lauftechnisch lese ich gerade quer durch mein Exemplar von No Meat Athlete und finde vor allem den Ansatz sich neue Gewohnheiten im wahrsten Sinne anzuGEWÖHNEN sehr interessant. Hierzu kommt bald ein passender Post.

Essenstechnisch geht es nun weiter mit Ausprobieren von neuen Leckereien unter dem Thema pflanzenbasierte Ernährung. Auch hier gibt das Buch von Matt Frazier sehr gute Anregungen.

 


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Es läuft!

Heute war ich eine mittelgroße Runde joggen – zusammen mit meinem Partner. Normalerweise ist er der leistungsstärkere von uns beiden. Heute war ich es. Und ich würde nicht sagen, dass er heute schwächer war. Sondern ich war stärker als sonst…. zumindest fühlte ich mich so. 🙂

Dass das alles von knapp 9 Tagen fast-veganer Ernährung kommt, das glaube ich nicht. Da ist sicher das Entspannt-Sein von einem verlängerten Wochenende, vielleicht ein bisschen auch einen-guten-Tag-haben aus sportlicher Sicht. Aber AUCH: die gute und bewusste Ernährung.

Das macht Spaß! Und das motiviert mich – zum weiteressen und zum weiterlaufen!


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Getreidebällchenalarm!

Inspiriert von eine Blogpost von Es Marinsche kocht habe ich mich gestern spontan an Hirsebällchen gewagt. Und was soll ich sagen: es war ein voller Erfolg! Sowohl mein Partner als auch ich waren restlos begeistert…. geschmacklich und vor allem auch wie schnell das geht.

Hier mein erstes Rezept:
– eine Mueslischale voll gekochter Hirse
– eine halbe Hand voll Sesam
– einen guten Schuss Olivenöl
– Kräutersalz und Pfeffer nach Geschmack
– alle Zutaten gut vermischen, bis der Teig so aussieht, als könne man mit den Händen daraus kleine Bällchen formen
– genau das machen: Bällchen formen 🙂
– die Bällchen ca. 20-25 min bei 180 Grad Heissluft auf einem Blech im Ofen backen
-> danach sind sie von aussen etwas kross und innen saftig (ich denke, man könnte sie auch noch 5-10min länger drinnen lassen, dann sind sie z.B. zum Mitnehmen etwas fester…. wird demnächst ausprobiert…)

Wer sich jetzt über die Minimenge und die ungenauen Angaben wundert: es war das Resultat einer Improvisation… das Backblech war schon zur Hälfte mit einem Rest ungesunden Pommes belegt und die gekochte Hirse war noch übrig 🙂


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Durchhänger – oder: einfach unvorbereitet

Nichts ist perfekt! Weder ich noch (m)ein Projekt Vegan zu leben.

So war ich Dienstag lange unterwegs. Das wusste ich schon vorher. Ich hatte einiges zu essen dabei, aber eben nicht genug.

Beim Einkaufen lachte mich diese Laugenbrezel an und ich wurde schwach. Schon beim Lesen der Zutaten dieser Breze (es war nämlich auch noch im Discounter) dachte ich mir, dass bei vielen Zutaten noch nicht mal die Regel zutrifft „kannte schon meine Oma…. ist also natürlich und essbar“.

Was habe ich gelernt? Mehr gesunde und leckere Snacks für zwischendurch bereit haben. Datteln, (selbst gemachte) Frucht- und Muesliriegel, Obst, Nüsse, … . Mein Vorrat habe ich bereits deutlich erweitert.

Warum ich diesen Mini-Veganprojekt-Seelenstriptease schreibe? Weil ich andere ermutigen möchte: lasst Euch von Rückschlägen nicht aus der Ruhe und vor allem nicht vom eigenen Weg abbringen!


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„Verzicht?“ und „Gewöhnung!“

Ich fange heute mal unchronologisch mit Projekt 10-Tage-Vegan Tag Nummer 4 an. Sollte ich ein Wort für heute finden, hieße es „Gewöhnung“. Und das freut mich, dass es so schnell(*) und so reibungslos ging: heute morgen wanderten Karotten, Datteln, ein Apfel, Walnüsse und Vollkornbrot in meine Bürofutterboxen. Dazu ein selbstgemischtes Müsli mit Banane und Hafermilch.

Das Wort für gestern,Tag 3, heisst ganz klar: Verzicht? – Das Fragezeichen ist mir ganz doll wichtig. Denn erst war es gestern Abend ganz klar Verzicht. Verzicht auf Eis mit Schokosauce bei einer lustigen Frauenrunde. Auf die Frage der Gastgeberin „Eis und Obst?“ antwortete ich „Nur Obst“ (oh man, ich sah das Walnusseis schon förmlich vor meinem inneren Auge schmelzen). Zum Obst gab es dann unter anderem noch Walnüsse pur dazu. Und daran hielt ich mich auch: Erdbeeren, Aprikosen…. und Walnüsse. Nach der kurzen Zeit des Verzicht-Gefühls stelle ich fest, welch wunderbare Kombination diese beiden einfachen Lebensmittel doch sind!

(*) Anm. d. Redaktion: Im Selbst-Futter-mit-ins-Büro-nehmen bin ich allerdings schon ein paar Tage länger geübt. Aber halt noch nicht in der veganen Außer-Haus-Komplettversorgung tagsüber. 😉


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The day after

Heute ist also nun Tag 2 meines 10-Tage-Vegan-Ausprobierens. Highlight des Tages war ein Kaffeebesuch mit Soja-Milchkaffee und veganem Haselnuss-Himbeerkuchen. 🙂

Der erste Tag war denkbar unspektakulär, was das Essen betraf: Ein normaler Bürotag mit Muesli mit Banane und Pflanzenmilch am Morgen, Vollkornbrot und passendem Aufstrich (Spar-Hausmarke… gut, dass Österreich so nah ist :-)) zu Mittag, Äpfel, Kekse und Nüsse zwischendurch und Melone, Brot und veganem Aufstrich abends.

Das einzige, was mir noch fehlt, ist eine gute Lösung für meinen Bürokaffee. Den würde ich gerne fertig gemischt mit Pflanzenmilch mitnehmen, aber dazu fehlt mir noch das passende Fläschchen oder ein Isolierbecher. Und ich will Vegan nicht dauerhaft mit „Verzicht“ assoziieren, denn ich denke, mit ein paar Kniffen und etwas Umgewöhnung des jedem innewohnenden Gewohnheits-Tieres ist das auch nicht notwendig.

Mangel Nummer 2 am ersten Vegan-Tag habe ich gleich Nachmittags behoben und mich im örtlichen Bioladen mit veganen Fruchtriegeln eingedeckt. Denn im Büro brauche ich einfach einen Snackvorrat, auch wenn die mitgebrachten Sachen mal ausgehen. Denn sonst ist der Gang zum Verpflegungsautomaten (noch) zu verlockend und dort gibt es nichts Veganes (und eigentlich auch nichts, was ich wirklich mochte…. ist halt mehr Bequemlichkeit – kennt der/die ein oder andere Mitleser/in ja vielleicht auch?)

Wie sehen eigentlich Eure Unterwegs- oder Arbeits-Snacks so aus? Und kennt jemand das Kaffee-„Problem“?

 


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The day before

Irgendwie freue ich mich schon auf das 10-Tage-Experiment. Und als kleine Motivation vorab hatte ich heute die Postkarte im Briefkasten, dass ich morgen mein bestelltes (und schon lange ausgegucktes ;-)) Exemplar der deutschen Ausgabe von „No meat athlete“ auf der örtlichen Post abholen kann.
Neue Inspiration bei Veganem Essen und Laufen gleichermassen also. Es bleibt spannend!