Positive (Alltags)Psychologie

"Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (Søren Kierkegaard)


Hinterlasse einen Kommentar

„Instant-Zufriedenheit“

– früh Feierabend machen (die Arbeit läuft nicht weg….)

– in der Sonne vorbei an frisch gemähten Wiesen radln

– unter Kastanienbäumen sitzen 

– vom Biergarten-Koch gekocht bekommen

– zurückradeln in der Abendsonne…. klare Blicke auf See und Berge…. klare Blick bis in die Ferne….

– entspannt ankommen

– die großen und kleinen Sorgen der Woche hinter sich gelassen haben

Das alles in vier Stunden am Feierabend. Das nenne ich heute „Instant-Zufriedenheit“.

Habt ein schönes langes Wochenende, liebe Mit-leser!

Advertisements


Hinterlasse einen Kommentar

Nur ein bisschen was…

Manchmal kann ich mich nicht recht motivieren. Motivieren zu Dingen, die:

– mir sonst eigentlich Spaß machen (mir aber gerade der nötige Schwung zum Starten fehlt)

– meinem Körper gut tun (aber der Schweinehund mal wieder gehörig röhrt)

– sein sollten, weil ich ein „größeres“ Ziel verfolge – zum Beispiel das Psychologiestudium (aber an manchem Feierabend einfach auch hier der Schweinehund ganz furchtbar jault)

Vor eine ganzen Weile war ich bei einem sogenannten Feierabend-Coaching. Das ist ein bisschen wie Gruppentherapie zu einem vom Therapeut definierten Thema. Nur dass der Therapeut eben Coach heisst und „Coaching“ einfach nicht so den im Volksmund üblichen Beigeschmack hat. Wegen mir könnte es aber auch „Therapie“ heissen, denn man bekommt dort Denkanstöße für das eigene Leben, erzählt (wenn man möchte) auch ein wenig von sich zum Thema des Abends und muss sich danach wieder im Alltag behaupten und die schönen, neuen Denkanstöße „draussen“ im Leben umsetzen.

Von einem Abend habe ich damals mitgenommen, bei „Motivationsproblemen“ einfach mal mit einer Kleinigkeit zu beginnen. Sich nicht zuviel vorzunehmen. Und dann zu schauen, ob man nach dem „bisschen was“ doch noch Lust und Schwung für mehr hat.

Also:

– nur eine kleine Runde Joggen – immerhin Bewegung, frische Luft, Kopf frei… und wenn doch noch der „Flow“ einsetzt und der Körper mitmacht, dann wird eben eine größere Runde draus

– nur 5 Seiten Skript durcharbeiten statt 20 – manchmal bin ich nach 5 Seiten doch in Schwung… und wenn nicht, waren es zumindest 5 Seiten

– nur im Skript lesen statt es gezielt durchzuarbeiten – Durcharbeiten kann ich es auch noch morgen und somit habe ich zumindest schonmal eine Ahnung, was im nächsten Abschnitt drinsteht

– nur eine Kleinigkeit zum Abendessen zuzubereiten – diese aber dann dafür mit Liebe und frisch

Dieses „nur ein bisschen was“ macht mich zufriedener als „dann halt gar nichts“.

Und was hast Du für ganz eigene Motivationsstrategien?


3 Kommentare

Etwas in Ruhe tun

Abends noch schnell ins Fitnessstudio. Mit dem Auto. Der Zeit“slot“ ist fest definiert.

Oder lieber: Sonntag in Ruhe trainieren, mit dem Fahrrad hinfahren, Aufmerksam auch die anderen Mittrainierenden ansehen?

 

Mittags in der Arbeit. Schnell was essen zwischen zwei Meetings. Am Bürotisch. Damit der Gehirn wieder Höchstleistungen bringen kann.

Oder lieber: in Ruhe an ein achtsam zubereitetes Essen zu sich nehmen. Spüren, wann der Körper wohl genug hat. Und spüren, was er überhaupt möchte?

 

Etwas in Ruhe tun mach mich zufriedener als es in Eile zu erledigen. Und wie ist das bei Dir?


3 Kommentare

Warum dieser Blog?

Ich studiere Psychologie an der FernUni in Hagen. Neben meinem so ganz anderen, technischen Beruf. Weil es mich brennend interessiert, wie Menschen und das Leben funktionieren.

Und weil ich viele, unterschiedlichen Sichtweisen, Methoden und Ansätze kennen lernen möchte, warum wir so sind, wie wird sind. Warum wir (oft) gerne anders sein wollen. Wie wir uns (manchmal auch) gerne im Wege stehen. Anstatt uns glücklich und ausgeglichen zu fühlen.

Dieser Blog ist meine private „Spielwiese“ zu (Alltags)psychologischen Themen. Ohne wissenschaftlichen Anspruch – dafür mit Fokus auf Positivem, Förderlichem, Gesund-Machendem und Gesund-Erhaltendem.

Ich freue mich auf viele Mitleser und Mitleserinnen und auf ebensoviele Kommentare, Meinungen, Denkanstöße und alles woran ich jetzt noch nicht denke.